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Satzung

Satzung

§ 1

Name, Sitz und Zweck des Vereins

1. Der am 2.Februar 1913 gegründete Sportverein führt den Namen Sport - Club Weyhe von 1913 e.V., hervorgegangen aus dem Zusammenschluss des TSV Leeste und des ETSV Kirchweyhe.

Der Verein hat seinen Sitz in Weyhe. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Syke eingetragen.

2. Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Niedersachsen und der zuständigen Fachverbände.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemein­nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und zwar insbesondere durch die Pflege und Förderung des Amateursports.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.

§ 2
Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, kann an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag stellen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

§ 3

Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

2. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderhalbjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig. Es besteht in keinem Fall ein Anspruch auf Rückerstattung des eingezahlten Vereinsbeitrages.


3. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand ausgeschlossen werden

a) wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen

b) wegen Zahlungsrückstand von Beiträgen für mehr als ein Jahr trotz Mahnung.

c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens.

d) wegen unehrenhafter Handlungen.

Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

Dem Ausgeschlossenen steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung Einspruch beim Ehrenrat einzulegen. Gegen die Entscheidung des Ehrenrates kann sowohl der Vorstand als auch der Ausgeschlossene Berufung bei der nächsten Hauptversammlung einlegen, deren Entscheidung unanfechtbar ist. Der Rechtsweg ist in jedem Falle ausgeschlossen.

§ 4

Maßregelungen

Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen des Vorstandes oder der Abteilungen verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:

a) Verweis,

b) Wiedergutmachung eines entstandenen Schadens,

c) zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins.

Der Beschluss über die Maßregelungen ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

Dem/Der Gemaßregelten steht das Recht zu, innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Einschreibebriefes gegen die Maßregelung Einspruch beim Ehrenrat des Vereins einzulegen. Die Entscheidung des Ehrenrates ist verbindlich.

§ 5
Ehrenmitglieder

Mitglieder, die sich in ganz besonderer Weise durch ihre langjährige Tätigkeit für den Verein ausgezeichnet haben, können

auf Vorschlag des Vorstandes von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragsleistung befreit.


§ 6
Beiträge

1. Der monatliche Mitgliedsbeitrag wird von der Mitglieder­versammlung festgesetzt. Außerordentliche Beiträge werden durch die Abteilungsversammlung vorgeschlagen. Über die Wirksamkeit entscheidet der Gesamtvorstand.

2. Der Gesamtvorstand kann auf schriftlichen Antrag eine vor­übergehende Beitragsbefreiung oder Ermäßigung festsetzen.

3. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 7
Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet

a) die Satzung des Vereins, des Landessportbundes Niedersachsen und der Fachverbände zu befolgen,

b) nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln,

c) die Beiträge halbjährlich oder jährlich zu entrichten.

Die Vereinsmitglieder sind berechtigt

a) ihr Stimmrecht auszuüben

b) die Einrichtungen des Vereins im Rahmen der hierfür getroffenen Bestimmungen zu nutzen.

c) den Sport in allen Abteilungen des Vereins aktiv auszuüben,

d) vom Verein einen Versicherungsschutz gegen Sportunfall zu verlangen.

§ 8
Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab 18 Jahre wenn sie mindestens einen Monat Mitglied sind.

2. Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäfts­fähigen Mitglieder des Vereins.

3. Als Jugendvertreter sind Mitglieder über sechzehn Jahre wählbar.

4. Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.


§ 9
Vereinsorgane

a) die Hauptversammlung bzw. die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

c) der Ehrenrat

d) der Jugendtag

§ 10

Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung) findet in jedem Jahr statt. Sie ist in einem der ersten drei Kalendermonate anzusetzen.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a) der Vorstand beschließt oder

b) mindestens 100 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt haben.

4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt mit Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Vorstand. Sie geschieht durch Aushang im Informationskasten sowie in Form einer Veröffentlichung in der Kreiszeitung und dem Weser - Kurier.

Zwischen dem Tage der Veröffentlichung der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von 14 Tagen liegen.

5. Die Tagesordnung muss folgende Punkte enthalten:

a) Bericht des Vorstandes

b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer

c) Entlastung des Vorstandes

d) Wahlen

e) Satzungsänderung

f)   Beschlussfassung über vorliegende Anträge

g)  Verschiedenes

6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst.

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von Zwei­dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder be­schlossen werden.


8. Anträge können gestellt werden

a) von den Mitgliedern,

b) von den Abteilungen,

c) vom Vorstand,

d) vom Jugendtag

9. Über nicht auf der Tagesordnung stehende Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn die Anträge mindestens acht Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vereinsvorsitzenden eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Diese kann mit einer Mehrheit von Zweidritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geschehen.

Ein Antrag zur Satzungsänderung kann nur dann als Dringlich­keitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit ein­stimmig beschlossen wurde.

10. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens zehn an­wesende stimmberechtigte Mitglieder sie beantragen.

§ 11

Vorstand
1. Der Vorstand setzt sich zusammen

a) als geschäftsführender Vorstand aus dem

1. Vorsitzenden

dem a.) stellv. Vorsitzenden dem b.) stellv. Vorsitzenden dem 1. Kassenverwalter

dem Geschäftsführer

dem 1. Schriftführer und dem 1. Jugendleiter

b) als Gesamtvorstand aus den Personen zu a) und

dem 2. Kassenverwalter dem 2. Schriftführer dem Sportwart

dem Gerätewart
der Frauenwartin
dem 2. Jugendleiter

c)  als erweiterter Vorstand aus den Personen zu a) und b) und den Leitern der Abteilungen.

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und seine Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsbe­rechtigt.

Im Innenverhältnis des Vereins dürfen die 2. Vorsitzenden ihre Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden ausüben.

3. Der Jugendleiter und sein Stellvertreter wird vom Jugendtag


gewählt. Der 1. Jugendleiter muss mindestens 18 Jahre, sein Stellvertreter mindestens 16 Jahre alt sein.

4. Die Abteilungsleiter werden von den Abteilungen gewählt.

5. Der Gesamtvorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden vom Vorsitzenden geleitet. Er tritt zusammen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert, mindestens aber zehn Mal im Jahr.

Der erweiterte Vorstand tritt bei Bedarf, jedoch mindestens vierteljährlich zusammen.

Der Gesamtvorstand muss auch dann zusammentreten, wenn mindestens fünf Gesamtvorstandsmitglieder dies beantragen.

Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Gesamtvorstands­mitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmit­gliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied bis zur nächsten Wahl kommissarisch zu berufen.

6. Zu den Aufgaben des Gesamtvorstands gehören

a)  die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Behandlung von Anregungen der Mitglieder und der Abteilungen,

b) die Bewilligung von Ausgaben,

c) Aufnahme, Ausschluss und Bestrafung von Mitgliedern.

d) Festsetzung der Beiträge

e) Ehrungen

f) das Aufstellen einer Jugend- und Ehrungsordnung.

7. Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem Aufgaben, deren Behandlung durch den Gesamtvorstand nicht notwendig ist. Der Gesamt­vorstand ist über die Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstandes zu informieren.

8. Werden durch den Gesamtvorstand finanzielle Verbindlichkeiten über das Kalenderjahr hinaus eingegangen, so bedarf es hierzu der einfachen Mehrheit der tatsächlich im Kalenderjahr stimm­berechtigten Gesamtvorstandsmitglieder.

9. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes haben das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen beratend teilzunehmen.

§ 12

Ehrenrat

Der Ehrenrat besteht aus einem Obmann und zwei Beisitzern

sowie 2 Ersatzmitgliedern. Seine Mitglieder dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden und sollen über 40 Jahre alt sein. Sie werden von der Mitgliederversammlung auf fünf Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.


§ 13
Aufgaben des Ehrenrates

Der Ehrenrat tritt auf Antrag eines jeden Vereinsmitgliedes zu­sammen und beschließt nach mündlicher Verhandlung, nachdem den Betroffenen Gelegenheit gegeben ist, zur Sache Stellung zu nehmen. Jede Entscheidung ist den Betroffenen schriftlich zu begründen. Die Entscheidung des Ehrenrates ist endgültig, soweit die Satzung keine Ausnahme vorsieht.

§ 14
Abteilungen

1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss des Gesamtvorstandes gegründet.

2. Die Abteilungen werden geleitet durch die Abteilungsleiter/innen

und Mitglieder, denen feste Aufgaben übertragen werden. Diese bilden den Abteilungsvorstand.

3. Der Abteilungsvorstand wird von der Abteilungsversammlung gewählt.

Die Abteilungsleitung ist dem geschäftsführenden Vorstand gegenüber verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung und zur Vorlage von Vereinsunterlagen verpflichtet.

4. Die Abteilungen sind verpflichtet, dem Vorstand bis 4 Wochen vor Beginn der Jahreshauptversammlung einen genaue detail­lierten Haushaltskostenvoranschlag mit Gegenüberstellung

der Ausgaben des Vorjahres vorzulegen.

5. Der Abteilungsvorstand ist verpflichtet, mindestens eine jährliche Abteilungsversammlung durchzuführen. Die Einberufung erfolgt 14 Tage vor dem Termin durch Aushang im Informationskasten.

§ 15
Protokollierung von Beschlüssen

Über Beschlüsse von Mitgliederversammlungen, Abteilungsver­sammlungen und des Vorstandes sind Protokolle anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unter­zeichnen sind. Die Protokolle sind grundsätzlich dem 1. Vor­sitzenden zur Kenntnis zuzuleiten.

§ 16
Wahlen

Die Mitglieder des Gesamtvorstandes sowie die Mitglieder des Abteilungsvorstandes werden auf ein Jahr, die Kassenprüfer auf zwei Jahre gewählt.


§ 17
Kassenprüfung

Die Kassen des Vereins werden in jedem Jahr durch einen vereidigten Buch-Wirtschaftsprüfer geprüft. Über die Prüfung ist ein Prüfbericht zu erstellen. Der Prüfbericht ist der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.

§ 18

Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt "Auflösung des Vereins" stehen.

2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

a) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von Dreivierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder

b) von Zweidrittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

c) Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen der Gemeinde zu mit der Zweck­bestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließ­lich zur Förderung des Sports verwendet werden muss.

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 9. Februar 1996 genehmigt.